Fussprobleme?

FÜSSE FÜSSE FÜSSE

Beratung und Hilfe bei Fussproblemen von erfahrener Pysiotherapeutin

Beratung und Hilfe bei Fussproblemen von erfahrener Pysiotherapeutin

Strapazierte Füße gibt es wie Sand am Meer. Sehr hilfreich ist ein gesundes Basiswissen:

Bevor wir als Kleinkind gehen lernen, richten wir uns vom Kopf ausgehend auf.

Wir erinnern uns: Kopf heben und drehen, greifen, stützen, drehen sitzen, krabbeln.

Erst dann geht es auf die Füße. Diese lernen mit ca. 1 Jahr die erworbene Aufrichtefähigkeit des Körpers zu tragen und zu transportieren.

Sehr raffiniert: die Fußsohlen müssen jetzt den Boden lesen lernen, damit der Rest des Körpers darauf reagieren und sich einstellen kann, sonst klappt die Balance nicht.

Jetzt sollten diese Füße den Körper in Gang setzen. Sie werden auf jedweden Fortbewegungsimpuls reagieren müssen.

Die Verkoppelung von Absicht, Richtung, Kraft, Dosierung und Gleichgewicht unter der ständigen Ausrichtung gegen die Schwerkraft, spricht für eine geniale Zusammenarbeit zwischen Kopf und Fuß.

Die dem Fuß eigene Reaktionsfähigkeit und Sensibilität ist jedoch spätestens im Berufsleben weit weg aus unserem Blickfeld. Man könnte sogar sagen, dass die Füße oft eingesperrt sind und Schuhe und Strümpfe einen beobachtenden Blick verwehren.

Da gäbe es aber Einiges zu entdecken:

Wir schreiten mithilfe der Dynamik des Fußgewölbes einerseits und mit der ausbalancierten Kraft der Waden- und Schienbeinmuskeln andererseits. Auf dem Fußrücken breiten sich die Sehnen der Schienbeinmuskeln wie ein Fächer aus. Über die Fußsohle breiten sich die Wadenmuskeln aus, die von der Achillessehne ausgerichtet werden. Das ist Präzisionsarbeit, weil diese Spannkräfte das Gewölbe bilden und das Fersenbein stets auf Spur halten müssen.

Die zahlreichen kleinen Fußgelenke könnte man mit einem weichen aber haltbaren, aneinandergewachsenen Mosaik vergleichen.

Gehen und Laufen ist also ein komplexes Geschehen, das von unterschiedlichsten Kräften bestimmt wird.

Deswegen sind Fußprobleme sehr sehr individuell zu beurteilen, da sie mit der persönlichen Art, sich zu bewegen zu tun haben und auch dem Körpergewicht..

Gönnen Sie sich, Gangformen zu betrachten und nehmen Sie Notiz von Ihrer eigenen Art.

Jetzt heißt es: Gehen auf richtigem Fuß zum Wohle aller Gelenke und der Aufrichtung.

Wo? Auf Waldböden, Wiesen, Wanderwegen, Sand, Baumstümpfen und allem, was reichlich Abwechslung bringt. Viel Schuhe wechseln, möglichst alle sechs Stunden, leichtes Schuhwerk, ……..hohe Absätze? Nein. Schön schädlich.

Anspruchsvolle Steigungen, auf und ab, ohne, dass Sie anschließend Schmerzen haben, ist ein grundlegender Maßstab vor allen anderen sportlichen Aktivitäten.

Wie? Falls Sie jetzt gerne richtig aufrecht auf Ihren Füßen stehen wollen, dann habe ich für Sie einen Fahrplan vorbereitet:

Frustrierendes Warten kann zum kreativen Stehen werden. Voraussetzung ist, daß Ihre Zehen Platz in den Schuhen haben…….und Ihre Absätze nicht zu hoch sind.

Die Beine befinden sich in der Breite Ihres Beckens, es gibt also ein wenig Platz zwischen den Beinen und die Füße schauen mit den großen Zehen leicht nach außen.

Das innere Fußgewölbe hat Platz wie eine Höhle für ein Mausebaby. Schützen Sie es. Dennoch sollte man die gesamte Fußsohle bis zu den Zehen spüren.

Wenn das noch nicht klappt, richten Sie Ihre Kniescheiben wie 2 Scheinwerfer nach vorne und ein wenig nach außen.

Durchgestreckte Knie blockieren, also bedarf es auch einer gewissen Entspannung. Halten Sie die Knie in leichtem Muskelhalt, ohne dass die Beine nach innen drehen.

Guter Stand funktioniert nur mit gestreckten Hüftgelenken und dabei bleibt das Gesäß dennoch locker:

Probieren Sie aus, was passiert, wenn die Pomuskeln sich im Wechsel anspannen und lösen. Gelöste Pomuskeln geben dem Becken, den Beinen und der Lendenwirbelsäule erst die notwendige Bewegungsbereitschaft.

All das sind Aufgaben, an denen über einen längeren Zeitraum zu arbeiten ist.

Fangen Sie damit an, und merken Sie, dass es von mal zu mal einfacher und auch wohltuend wird.

Und was machen wir mit dem Rumpf, dem Kopf, den Schultern, den Armen?

Ausführung folgt unter „Aufrichtung“.